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23. Februar 2020 Großeinsatz auf dem Faschingsumzug in Malsch

Um den zigtausend Narren aus nah und fern einen reibungslosen und sicheren Umzug zu ermöglichen, begannen bereits im November die Planungen.

Auf geht's nach Malsch!

Es kann los gehen!

Im Himmel ist die Hölle los :-)

Unsere Teams an der Strecke, Foto H. Pfeifer

Warten auf den nächsten Einsatz

Durch die Vorfälle der letzten Jahre wurde wieder die Hilfe umliegender Bereitschaften und die eines Notarztes notwendig.
Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz für die Besucher im Einsatz.

Bereits am Freitag wurde in der Schule die bewährte Verletztensammelstelle errichtet.
Nach der vorausgesagten stürmischen Wetterlage konnte der Umzug dann doch wie gewohnt am sonntagmittag stattfinden.

Um 13:00 Uhr trafen sich alle Kräfte zur Einsatzbesprechung und Helferregistrierung im Feuerwehrhaus in Malsch.
So konnten ab 13.45 Uhr die Posten entlang der Strecke eingenommen werden.

Von da an übernahmen wir die komplette medizinische Erstversorgung für ganz Malsch.
Alle eingehenden Notrufe, die Malsch betrafen, wurden von der Leitstelle an unsere Einsatzleitung weitergeleitet.
Der Dienst verlief wie erwartet alles andere als ruhig. Bereits um 14:10 Uhr wurde der erste Patient in die Verletztensammelstelle gebracht.

Insgesamt kam es zu siebenundzwanzig Versorgungen. In erster Linie handelte es sich um Chirurgische Verletzungen (Schnitt- u. Schürfwunden, Platzwunden, Stürze etc.), Alkoholintoxikationen und einen internistischen Fall.

Durch hohe Anzahl an Versorgungen hatte unsere Einsatzleitung, die sich auf dem Letzenberg befand, hunderte von Funksprüchen und Telefonaten zu bewerkstelligen.

Auch die eingerichtete Verletztensammelstelle war wieder gut frequentiert. Alle durch ein Rettungsfahrzeug aufgenommenen Patienten wurden dort zur weiteren Versorgung eingeliefert. Die sechs Behandlungsplätze waren gut belegt und das Team vor Ort hatte bis weit nach 19 Uhr alle Hände voll zu tun.

Trotz der errichteten Sammelstelle und den insgesamt vier eigenen Rettungsfahrzeugen mit Notarzt musste von der Leitstelle zweimal der Rettungsdienst von außerhalb alarmiert werden. Fünf Patienten wurden zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportiert, drei davon wurden mit unseren eigenen Fahrzeugen transportiert. Die übrigen konnten nach der Versorgung vor Ort entlassen oder in die Obhut der Eltern übergeben werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:
Notarzt-Zubringer (NEF) Heidelberg
ELW Rhein-Neckar 11 Eppelheim
NKTW Leimen
RTW Leimen
RTW Walldorf
KTW Rauenberg
MTW Rauenberg

Nach einem langen und ereignisreichen Tag konnte der Dienst gegen 19:30 Uhr beendet werden.

Ein herzliches Dankeschön an die Polizei, die Feuerwehr, die Security, die Gemeinde Malsch und den Heimatverein für die gute Zusammenarbeit.

Von uns eingesetzte Kräfte:
1 Notarzt
1 Rettungssanitäter
11 Sanitäter/-innen
1 PSNV (psychosoziale Notfallversorgung)
KTW und MTW

25. Februar 2020 07:06 Uhr. Alter: 91 Tage