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DRK-Ortsverein Rauenberg
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11. Februar 2018 Wiederholter Großeinsatz auf dem Faschingsumzug in Malsch

Um den zahlreichen Narren aus nah und fern einen reibungslosen und sicheren Umzug zu ermöglichen, begannen bereits im November die Vorbereitungen. Hierbei unterstützten wir die Bereitschaft Malsch bei der logistischen Planung.

Zu neunt unterstützten wir die Mälscher Kameraden

Einsatzbesprechung

33 DRK´ler sorgten für die sanitätsdienstliche Absicherung

Durch die Vorfälle der letzten Jahre war wieder die Hilfe umliegender Bereitschaften und die eines Notarztes notwendig.
Wir unterstützten die Kameraden aus Malsch mit acht Sanitäter/-innen und unserem Notarzt!
Insgesamt waren es 33 Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz.

Bereits am Samstag richteten wir gemeinsam mit Malsch die Verletztensammelstelle in der Schule mit unseren Feldbetten und unserer Ausrüstung ein.

Zur gemeinsamen Abfahrt nach Malsch trafen wir uns dann am Sonntag um 11.30 Uhr im Haus der Helfer.
Um 12.00 Uhr waren dann alle Kräfte zur Einsatzbesprechung und Helferregistrierung im Feuerwehrhaus in Malsch versammelt.
So konnten wir ab 13.00 Uhr unsere Posten entlang der Strecke einnehmen und waren einsatzbereit.

Der Dienst verlief wie erwartet alles andere als ruhig.
Ab 13.00 Uhr übernahmen wir die komplette medizinische Erstversorgung für ganz Malsch.
Alle eingehenden Notrufe, die Malsch betrafen, wurden von der Leitstelle an unsere Einsatzleitung weitergeleitet.
Bereits vor Beginn des Umzuges kam es zu den ersten Versorgungen durch unsere Sanitätstrupps und Rettungsfahrzeuge.

Insgesamt kam es zu zweiundzwanzig Versorgungen. In erster Linie handelte es sich um Alkoholintoxikationen, Schnittverletzungen, Verstauchungen, Verkehrsunfälle, Platzwunden und einer Sprunggelenksverletzung.

Durch die hohe Anzahl an Versorgungen hatte unsere Einsatzleitung, die sich auf dem Letzenberg befand, über 200 Funksprüche und 21 Telefonate zu bewerkstelligen.

Auch die eingerichtete Verletztensammelstelle war wieder gut frequentiert. Alle durch ein Rettungsfahrzeug aufgenommenen Patienten wurden dort zur weiteren Versorgung eingeliefert. Die sechs Feldbetten waren gut belegt und das Team vor Ort hatte bis nach 18 Uhr alle Hände voll zu tun. Trotz der errichteten Sammelstelle und den insgesamt vier eigenen Rettungsfahrzeugen mit Notarzt musste von der Leitstelle einmal der Rettungsdienst von außerhalb alarmiert werden. Ein Patient wurde zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportiert, die übrigen konnten nach der Versorgung vor Ort entlassen oder in die Obhut der Eltern übergeben werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:
Notarzt-Zubringer (NEF) Heidelberg
ELW Rhein-Neckar 11 Eppelheim
RTW Leimen
RTW Nußloch
KTW Heidelberg
KTW Rauenberg
MTW Rauenberg

HvO Fahrzeug Malsch

Nach einem langen und ereignisreichen Tag konnte der Dienst um 19.00 Uhr beendet werden.

Ein herzliches Dankeschön an die Polizei, die Feuerwehr, die Security, die Gemeinde Malsch und den Heimatverein für die gute Zusammenarbeit!

14. Februar 2018 07:46 Uhr. Alter: 222 Tage